Freitag, 11. Dezember 2009

Ab an die Kueste

So Freunde,

am Dienstag geht das dann 300km gen Westen!
Nachdem uns unsere deutsche informelle Gastfamilie in ihr Ferienhaus in Swakopmund eingeladen hat, lassen Christoph und ich uns nicht lumpen und werden dieser Einladung am Dienstag gerne nachkommen.

Swakopmund ist mit seinen 32.300 Einwohner keine klassische Grossstadt, hat aber, mehr noch als Windhuk, einen Haufen deutscher Kolonialarchitektur zu bieten, was zugegebenermassen kein Kriterium beim Reiseziel war.
Das Staedtchen liegt zwischen Atlantik und der Namib, der Wueste, der Namibia ihren Namen zu verdanken hat, und hat deswegen ein fuer die namibische Sommerzeit ungewoehnlich kuehles (angenehmes) Klima. Das ist auch einer der Gruende, warum alle Deutsch-Namibier, die es sich leisten koennen, um die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage nach Swakopmund ausschwaermen.
Leider ist nicht nur die Architektur dort sehr deutsch, sondern vor allem auch die Bevoelkerung. Mein Reisefuehrer verraet, dass boese Zungen behaupten Swakopmund sei deutscher als Deutschland.

Christoph und ich stellen uns also auf ein paar wohl klimatisierte Dezemberfeiertage ein und hoffen, dass uns Klein-Deutschland nicht schon nach den ersten Tagen auf die Nerven geht.

Zur deutschen Mentalitaet in Namibia an anderer Stelle mehr...

Gruesse aus dem nie heisser empfundenen Namibia,

Flendrik

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