Mittwoch, 30. Juni 2010
Kleider fuer Oshipeto: Verschiebung der Deadline
es tut sich einiges rund ums "Kleider fuer Oshipeto"-Projekt, daher die spamartige Frequenz meiner Eintraege.
Um es diesmal kurz zu machen: Weil das Projekt eingeschlagen ist, wie Oezils Hammer gegen Ghana, und mein Vater das clevererweise an den zustaendigen Pater kommuniziert hat, ist die Deadline nun um eine Woche aufgeschoben worden. D.h. bis naechste Woche Mittwoch (07.07.10) koennt ihr unser noch lange nicht volles Haus in der Gurlittstr. 6 in Dortmund Aplerbeck mit Euren Spenden begluecken.
Liebe Gruesse aus Namibia,
Fredi
Dienstag, 29. Juni 2010
Eure Kleider fuer Oshipeto: Endspurt!
Seit ich vor knapp einer Woche den Spendenaufruf gestartet habe, hat sich einiges getan - vor allem im Zimmer meines Bruders. Das ist mittlerweile bis unter die Decke mit Euren Klamotten gefuellt, die nur noch darauf warten, kommenden Donnerstag gen Borken transportiert zu werden. Neben Kleidern aller Art sind sogar mehrere 100 Schulbuecher sind zusammen gekommen - wahnsinn!!! :)
Insgesamt ist so viel zusammen gekommen, dass der zustaendige Pater in Deutschland angeboten hat einen weiteren Container zu organisieren und auf den Weg zu schicken. Dieser zweite Container wuerde zwar nicht mehr in dem Zeitraum ankommen, in dem Christoph und ich noch hier sind, aber unsere Mentorin vor Ort - eine sehr engagierte und weltoffene Nonne - hat bereits zugesagt die Spenden aus Deutschland in Empfang zu nehmen und an die Kinder in Oshipeto weiterzuleiten.
Vielen Dank an alle von Euch, die mit kleinen oder grossen Spenden dazu beigetragen haben, dass das Zimmer meines Bruders momentan unbewohnbar ist und mein Vater trotz Kombi und Anhaenger in der Nachbarschaft um Transporthife bitten muss - und trotzdem nicht ausschliessen kann nicht doch zwei mal nach Borken fahren zu muessen!
Vielen Dank auch an die Lehrerinnen und Lehrer, die teilweise indirekt von unserer Aktion gehoert haben und alle Hebel an ihren Schulen in Bewegung gesetzt haben, um ganze Europaletten meterweise mit Schulbuechern hochstapeln zu koennen. Vielen, vielen Dank!!!
Bis Mittwoch Abend koennen noch Sachspenden aller Art bei uns zu Hause abgeliefert werden, am liebsten schon fertig in Bananenkartons eingepackt, damit mein Vater (plus Nachbarschaft) die Sachen Donnerstag frueh in Richtung Borken bringen kann.
Aehnlich, wie vor dem vorgestrigen Spiel gegen England, hatte ich nicht damit gerechnet, dass die Sache ein derart grosser Erfolg wird. Hoffentlich geht das weiter so! :)
Viele Gruesse aus Namibia,
Fredi
Montag, 21. Juni 2010
Klamotten fuer Oshipeto
vor einer Woche haben Christoph und ich einen Geistlichen aus dem 400km entfernten Tsumeb kennen gelernt, der jeden zweiten Monat eines Jahres einen Container von Borken ueber Bremerhaven nach Walvis Bay (Namibia) auf den Weg bringt, um einen stetigen Spendenfluss aus Deutschland nach Namibia zu ermoeglichen. Er hat uns angeboten, den Anfang Juli zu verschiffenden Container auch mit Spendenartikeln fuer Oshipeto zu fuellen. Bei so viel Platz in einem so grossen Container, draengt es sich jetzt natuerlich fuer alle von Euch foermlich auf den Kleiderschrank auszusortieren, den Keller aufzuraeumen und die Garage zu entruempeln.
Der Zeitpunkt der Containerverschiffung passt deshalb so gut, weil Christoph und ich zum Zeitpunkt der Ankunft der Spendenartikel in Oshipeto sein werden und beispielsweise im Gegensatz zu Unicef dafuer sorgen koennen, dass die Spenden dort ankommen, wo sie hingehoeren.
Dazu kommt, dass in Namibia derzeit Winter ist. Waehrend die Sonne tagsueber stetig vom Himmel knallt, kreist der Quecksilber-Pegel nachts zwischen 5 Grad und dem Nullpunkt. Wo in Oshipeto nicht mal genuegend Geld da ist, um die Kinder ausgewogen zu ernaehren, ist es umso schwerer die Kinder in warme Sachen zu huellen. Die Folge sind noch mehr Erkaeltungen als sonst, mehr Arztbesuche und damit verbundene Mehrkosten.
Und ihr koenntet hier mit verhaeltnismaessig kleinem Aufwand viel bewegen. Besonders gefragt sind:
- Klamotten: voellig egal, ob Schuhe, Hosen, T-Shirts, Pullover, Kleider oder Jacken
- Spielzeug: Lego- oder Playmobilbausteine wuerden vermutlich den direkten Weg vom staubigen Boden in Oshipeto in all die hungrigen Maeuler finden, als sorgsam zusammen gebaut zu werden - solcherlei Zeug waere also vielleicht eher suboptimal. Generell ist aber alles willkommen, was 4 - 18 Jaehrigen Spass bringen koennte.
- Schulbuecher: Englisch- Mathematik und Deutschbuecher sind in jeder Anzahl und lesbarem Zustand mehr als willkommen!
Sollte euch zu Hause etwas hier nicht Aufgefuehrtes ins Auge stechen und ihr koenntet euch vorstellen, dass die Kinder damit etwas nicht Gesundheitsgefaehrdendes anstellen koennen, her damit!
Die Haken an der Sache sind die zeitlich etwas draengenden Umstaende. Der Container wird Anfang Juli von Bremerhaven auf den Weg gebracht. Allerdings wird er vorher in Borken bereits versiegelt und verblomt. Wann genau Deadline ist, wird sich diesen Freitag (25.06.) entscheiden, wenn mein Vater einen moeglichst spaet liegenden Termin fuer die Abgabe der Spenden in Borken ausgehandelt hat. D.h. aber auch: Bis Freitag koennt ihr unsere Bude in Dortmund Aplerbeck mit Spenden zu bomben.
Damit ihr nicht vor verschlossenen Tueren steht, ruft am besten kurz bei meinen Eltern an und verabredet einen Termin: 0231-486106.
Vielen Dank im Voraus fuer Eure Muehen!!! Ich werde den Verbleib der Spenden in Namibia auf jeden Fall bildlich dokumentieren, sodass ihr Eure Sachen ab Mitte bis Ende Juli an den Koerpern meiner Kinder in Oshipeto sehen koennt!
Gruesse aus Namibia,
Fredi
Dienstag, 15. Juni 2010
Re: Fottos Fottos Fottos
Habt Spass!
Montag, 14. Juni 2010
Fottos Fottos Fottos!!!
Sonntag, 6. Juni 2010
Back to the Bush
So, schon vorbei, tat ja gar nicht so weh. Letzte Woche ist mein Praktikum im lieb gewonnen Katutura State Hospial zu Ende gegangen und Christoph und ich sind wieder wohl behalten und hoechstmotiviert im Projekt bei Schwestern und Kindern angekommen.
Und gleich wartete eine Ueberraschung, etwas eigenartiges, ungewohntes und verdachtserregendes war geschehen. In unserer Abwesenheit hatte sich Schwester Magdalena nochmal mit einem anderen Bauleiter unterhalten und bemerkt, dass der Bauleiter, den Christoph und ich uns auf ihren Rat hin ausgesucht hatten, nicht nur teurer, sondern auch unqualifizierter war. Schuppdiewupp hat sie kurzen Prozess gemacht und ihn vor die nicht vorhandenen Tueren in Oshipeto gesetzt.
Der neue Bauleiter ist guenstiger, qualifizierter und (!!!) fleissiger! Wenn es so weiter geht wie bisher, ist der 4x4m grosse Anbau an das Girlshostel naechste Woche fertig und muss „nur noch“ innen-eingerichtet werden. Mit einem Ziegenrudel in unserer Kueche oder einer Elefantenherde hinterm Haus auf den Feldern haetten wir ja gerechnet, aber sicher nicht mit einem derart explosiven Anstieg der Arbeitsmoral auf afrikanischer Seite... Man lernt nie aus und ohne solche Ueberraschungen waere das Leben ja auch langweilig (und Namibia immer noch ein Entwicklungsland der schlimmsten Sorte). Schoenes Ding auf jeden Fall...