Sonntag, 21. März 2010

Independence Day

Freunde, heute ist ein denkwuerdiger Tag. In Oshipeto sowieso, denn es ist Sonntag.
Darueber hinaus ist heute aber Independence Day! Heute vor genau 20 Jahren, am 21.03.1990 also, ist Namibia in die Unabhaengigkeit entlassen worden, nachdem man es in den 120 Jahren zuvor erst unter deutscher und dann unter sued afrikanischer Flagge beherrscht und unterdrueckt hat.
So sind die Kinder auch uebers Wochenende nach Hause geschickt worden, um schoen mit Mama und Papa Independence zu feiern. Ich werd mir wahrscheinlich gleich mitm Christoph die Namibiaflagge ins Gesicht malen und die Partyhuetchen auskramen. Ihr merkt, hier geht einiges...

Auf bald!

Freitag, 19. März 2010

Fottos Fottos Fottos!!!

Halli Hallo!

Endlich habe ich mal die Zeit gefunden, um die Fotos der letzten 3 Monate hochzuladen. Fotos von der grossen Rundreise im Januar mit Christoph, Julian, Maria, Dominik, Laura und Johannes (kurzum: unseren Vorgaengergenrationen in Oshipeto), und von meinem Trip nach Tansania, findet ihr in meiner Picasagallerie, die links in der Navigation ist. Um in das uebergeordnete Menue zurueckzufinden, in dem alle Fotoordner zu finden sind, klickt ihr einfach auf "Frederik.Bitzers Gallery". Aber ich bin sicher ihr schafft das! Ansonsten einfach kurz anrufen oder so...




Mauerschubser

Gestern haben Christoph und ich mit unserem Hausbauprojekt begonnen. Das Hausbauprojekt umfasst den Abriss und Neuaufbau einer alten, einsturzgefaehrdeten Bruchbude, die seit Jahren ungenutzt in Oshipeto herumsteht - und das obwohl die Zimmerbelegung in Girls- und Boyshostels viel mit einem Fluechtlingslager gemeinsam hat.

Vor dem eigentlichen abzureissenden Haus, standen bis gestern noch zwei uebermannsgrosse Mauern, ueber denen ein Dach den Hauseingang bildete. Die erste Ueberraschung des Abrisses tat sich auf, als ich mir einen grossen Stein zwischen die Arme klemmte, Anlauf nahm und das Geschoss bruellend gegen die Wand schmiss. Die 30cm breite und windschiefe Mauer bekam noch mehr Schieflage, als sie ohnehin schon hatte und als Christoph und ich unsere massgigen Koerper gegen das Ungetuem aus Stein und Beton drueckten, kippte dieses nach hinten weg und zerfiel zu Staub. Ein Gefuehl, kann ich euch verraten, als ob man gerade einen Elefanten mit blossen Haenden erlegt haette. Die pure Maennlichkeit!
Befluegelt durch diesen Testosteronschub, lief ich keine zwei Minuten spaeter in einen Nagel, der in einem auf dem Boden liegenden Holzbrett steckte. Ich habe kaum geweint.

Ich hoffe ich werde euch in den kommenden Wochen weiterhin mit solch explosivem Stoff bei Laune halten koennen!

Auf bald,
Fredi