Mittwoch, 6. Januar 2010

Gruesse aus Bechuanaland

Gruesst Euch!

Da wir seit gestern in einem Backpackers residieren, in dem es eine (nervenaufreibend langsame) Internetverbindung gibt, packe ich die Gelegenheit natuerlich sofort beim Schopfe und bringe meine geehrte wie geliebte Leserschaft auf den neusten Stand.

Wir haben es seit unserem Aufbruch aus Windhoek am letzten Samstag bislang nach Maun gebracht, eine Stadt im mittleren Osten Botswanas. Bis hierher sind wir mehr oder weniger stupide durchgeheizt und haben nur Pausen gemacht, wenn das Hirn und die Sitzmuskulatur zu streiken begannen. Allerdings lagen auf dem Weg auch keine besonders aufregenden Staedte...
Von hieraus fahren wir morgen frueh mit einer Vierergruppe deutscher Mittfuenfziger aus Berlin, die wir zufaellig hier im Backpackers kennengelernt haben, in einen nahegelegenen Nationalpark, der direkt am Okavango Delta liegt. Hier fliesst der Okavango und sorgt dafuer, dass sich alle moeglichen Arten von exotischen Pflanzen und Tieren in wunderbar regelmaessigen Abstaenden vor unzaehligen Kameras die Klinke in die Hand geben.
Von dort geht es zu den Victoria Falls, die wir aus Zimbabwe bestaunen werden, wobei uns der Arsch in so fern auf Grundeis geht, als dass die "Landreformen" in Zimbabwe die schwarze Bevoelkerung dazu animiert hat, jagt auf Weisse zu machen, vor allem Farmer. Da wir aber nicht geplant haben, unser sicheres Touristaedchen zu verlassen, wird da wohl nichts schief gehen...

Soweit aus Botswana (frueher Bechuanaland),

Fred

Samstag, 2. Januar 2010

"Joa, vielleicht erstmal nach Osten..."

So, nachdem ich Weihnachten und Silvester erfolgreich hinter mich gebracht habe, geht's nun mit den um Silvester angekommenen ehemaligen 6 Oshipeto-Freiwilligen und Christoph gen Botswana.

Der Sprung ins neue Jahr war eine riesige Party mit grob geschaetzten 1500 Feiernden am Strand von Swakopmund. Hoehepunkt war ein riesiges Feuer um einen 15m hohen Fahnenmast, der nach einiger Zeit kurzerhand in die Menge gestuerzt ist. Weil die Betroffenen aber scheinbar noch flink auf den Fuessen waren, ist niemand verletzt worden.

In ca. 10min geht es fuer eben jene Ehemaligen, Christoph und mich gen Botsawna, wie wir gestern Abend bei Schnaps und Bier entschieden haben. Eine Reiseroute gibt es noch nicht, aber Spontanitaet und Schaunmermal haben noch jede Reise witzig gestaltet, von daher bin ich zuversichtlich!