Samstag, 17. Juli 2010

Tate Kalunga neku yam beke!



Es ist mal wieder eine Weile her, dass ich was aus meinem sandigen Buschleben habe verlauten lassen. Shame on me!

Nach den organisatorischen Anstrengungen bezueglich des “Kleider fuer Oshipeto”-Projekts, sind nun wieder andere Aufgaben in den Fokus gerueckt. Der Hausbau bzw. dessen Anstrich und die Planung fuer den Bau einer roemisch-katholische Privatschule in Oshipeto zum Beispiel. Zuerst aber noch ein paar Worte zum Kleider-Projekt:

Letzten Donnerstag hat mein Vater zusammen mit meinen beiden Busenfreunden, David und Constantin, ueber 80 (!) Bananenkartons mit euren Klamotten, Ruecksaecken und vielem anderen, und eine Europalette mit Schulbuechern Richtung Bremen gebracht. De puhre Woohnsinn!
Ein vorerst letztes grosses Dankeschoen an alle Spenderinnen und Spender, die den noch ahnungslosen Kindern warme Sachen und einiges mehr zukommen lassen. Vielen Dank an meine Familie und meine beiden Busenfreunde (David und Constantin), die die eigentliche Arbeit geleistet haben und wahrscheinlich fuer den guten Zweck in ein paar Jahren mehrere Bandscheibenvorfaelle und Hexenschuesse vom vielen Tragen, Heben und Schleppen haben werden.
Vielen Dank auch an meinen Manager und meine Fans, ohne die ich nie so weit… Ich schweife ab.
Tate Kalunga neku yam beke! (Moege Gott mit Euch sein!) :)

Jo. Ansonsten ist unser neues Haeuschen auf bestem Wege bald Kinder zu beherbergen. Der weisse Aussenanstrich ist schon trocken, gruene und gelbe Farbe kommt, sobald sich unsere Finanz-Schwester in Bewegung gesetzt hat, um mit ihrem Pin-Code unsere Spendengelder abzuholen. Christoph und ich haben uns dementsprechend feur die naechsten Tage und Wochen eine alternative Beschaeftigung gesucht.

Die roemisch-katholische Privatschule Oshipeto

Unsere Mentorin, Schwester Magdalena, hat in kurzfristiger Zukunft vor, eine Privatschule in Oshipeto zu errichten. Wie gewoehnlich ist Geld das Hauptproblem, sodass Christoph und ich versuchen, Wege zu finden, das Projekt zu unterstuetzen. Letzten Monat waren wir zu diesem Zweck zum Beispiel bei der deutschen Botschaft, die uns in Aussicht gestellt hat eine finanzielle von hoechstens 250.000Nam$ (ca. 25.000 Euro; schoen uebrigens, dass die Summe im Augenblick in Namibia Dollars festgelegt ist und nicht in Euro...) zu leisten, wenn wir ein gut ausgearbeitetes Konzept vorlegen, welches den Bau, die Kosten, Vorteile, Nachteile und was nicht noch alles umfasst. Diese Woche war schon ein erstes Bauleiter da, dem wir unsere Eckdaten und Vorstellungen versucht haben zu vermitteln. Bis naechste Woche (de Facto also bis ueber-uebernaechste Woche) moechte der steife Baumeister angolanischer Herkunft mit Rasta-Bart ein Angebot vorlegen. Schaunmer mal...


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