So, schon vorbei, tat ja gar nicht so weh. Letzte Woche ist mein Praktikum im lieb gewonnen Katutura State Hospial zu Ende gegangen und Christoph und ich sind wieder wohl behalten und hoechstmotiviert im Projekt bei Schwestern und Kindern angekommen.
Und gleich wartete eine Ueberraschung, etwas eigenartiges, ungewohntes und verdachtserregendes war geschehen. In unserer Abwesenheit hatte sich Schwester Magdalena nochmal mit einem anderen Bauleiter unterhalten und bemerkt, dass der Bauleiter, den Christoph und ich uns auf ihren Rat hin ausgesucht hatten, nicht nur teurer, sondern auch unqualifizierter war. Schuppdiewupp hat sie kurzen Prozess gemacht und ihn vor die nicht vorhandenen Tueren in Oshipeto gesetzt.
Der neue Bauleiter ist guenstiger, qualifizierter und (!!!) fleissiger! Wenn es so weiter geht wie bisher, ist der 4x4m grosse Anbau an das Girlshostel naechste Woche fertig und muss „nur noch“ innen-eingerichtet werden. Mit einem Ziegenrudel in unserer Kueche oder einer Elefantenherde hinterm Haus auf den Feldern haetten wir ja gerechnet, aber sicher nicht mit einem derart explosiven Anstieg der Arbeitsmoral auf afrikanischer Seite... Man lernt nie aus und ohne solche Ueberraschungen waere das Leben ja auch langweilig (und Namibia immer noch ein Entwicklungsland der schlimmsten Sorte). Schoenes Ding auf jeden Fall...
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